Bräunungscremes / Selbstbräuner

Man trägt Sie auf und ist Minuten später braun.

Doch wie genau funktioniert der Prozess eigentlich?

 

Bräunungscremes (Selbstbrauner)?        Zu den besten Selbstbräuner.


Bräunungscremes oder auch Selbstbräuner werden immer beliebter. Man trägt sie auf und kann nach ein paar Stunden eine schöne gebräunte Haut genießen. All das funktioniert ganz ohne ungesundes UV-Licht und ohne Sonne. Wie schaffen es also diese Cremes unsere Haut zu bräunen? Ausschlaggebend ist der Inhaltsstoff DHA.

Wirkungsweise

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Die Bräunungscreme, auch Selbstbräuner genannt, weil sie – wie der Name schon sagt – ganz von selbst eine natürliche Bräune produzieren lässt, beinhaltet Dihydroxyaceton
(nachfolgend mit DHA abgekürzt). DHA ist ein einfach gebautes Kohlenhydrat. Es ist wesentlich am Kohlenhydratstoffwechsel beteiligt. Beim Auftragen reagiert DHA mit Eiweißen in der Hornschicht – der obersten Hautschicht, die sich dabei bräunlich einfärbt. Da sich die Haut ständig selbst erneuert und neue Hautschichten gebildet werden, muss der Prozess nach einiger Zeit wiederholt werden. Da an gewissen Stellen des Körpers, wie Ellenbogen und Knien, die Haut dicker ist, sollte man diese Partien des Körpers beim auftragen aussparen.

 

Wirkung schon innerhalb weniger Stundenclockclock

Das gute ist, dass die Wirkung schon innerhalb weniger Stunden sichtbar wird. Die Nachhaltigkeit der Anwendung kann sich durch höhere Anwendungsanzahl erhöhen. Es gilt darauf zu achten wie hoch der Anteil des Wirkstoffes DHA in der Creme ist. Das Spektrum reicht von leichtem hellbraun bis Schokoladenbraun. Jeder Mensch reagiert unterschiedlich stark auf den Wirkstoff und manche – in etwa 13 Prozent – reagieren überhaupt nicht darauf. Wichtig ist, dass die Verfärbung der Haut, hinsichtlich der Schutzfunktion, nicht der natürlichen Verfärbung durch Sonnenstrahlen gleich zusetzen ist. Als Schlussfolgerung, sollten Sie immer darauf achten, einen Sonnenschutz zu verwenden. Mehr dazu HIER.

 

Zusätzlich Sonnenmilch?

Beantworten Sie diese Frage am besten selbst, in dem Sie schauen, ob Ihr Produkt schon einen Sonnenschutzfaktor besitzt. Dieser muss auf der Verpackung angegeben werden.

 

Allergie-Gefahr?


 

Wie bei jeder Creme, sollten Sie sich fragen, ob Ihre Haut die Inhaltsstoffe verträgt. Wenn das nicht zutrifft, kann es böse Überraschungen geben. Achten Sie besonders auf enthaltene Parfüm- und andere Zusatzstoffe ( Wie Emulgatoren, Farbstoffe, Parfüms, Konservierungsstoffe und Lichtschutzsubstanzen) . Im Zweifelsfall erkundigen Sie sich am Besten bei Ihrem Hausarzt.

Wir raten: Probieren Sie die Creme erst aus.

Tragen Sie die Bräunungscreme probeweise an einer kleinen, optisch unbedenklichen Stelle auf der Haut auf. Wenn Sie nach 60 Minuten keine Hautirritationen bemerken, können Sie das Produkt bedenkenlos anwenden.